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Akne

Unter diesem Oberbegriff wird eine Vielzahl von knötchen- bis eiterbläschenförmigen Erkrankungen in den Hautarealen mit Talgdrüsen und Haarbälgen zusammengefasst, wobei Ursache und klinische Ausprägung stark differieren können:

Bei der Akne vulgaris kommt es infolge pfropfähnlichen Verschlusses eines Talgdrüsenausführungsganges zu einem Rückstau des Talgs (Mitesser, Komedo). Durch eitrige Einschmelzung und bakterielle Superinfektion entstehen Eiterbläschen, bei weiterer Ausdehnung des Entzündungsprozesses in die Tiefe der Haut, kann es zur Ausbildung von Furunkeln mit Einschmelzen und eventuell auch zum Zusammenfließen mehrerer Herde kommen (Akne conglobata).

Durch berufliche bzw. umweltbedingte Einflüsse kann bei entsprechender Disposition eine Berufsakne ausgelöst werden, so z.B. durch Teer, Öl, Chlor, Brom, usw.

Es wird eindeutig festgehalten, dass die Therapie einer manifesten Akne in fachkompetente ärztliche Betreuung gehört. Aber auch nach Ende der zuweilen über Jahre dauernden Entzündungsprozesse sind die Erkrankten durch die nicht selten verbleibenden Narbenzustände weiterhin betroffen und in ihrem ästhetischen Empfinden beeinträchtigt. Hier bieten sich nun verschiedentliche Behandlungsformen an, die - sinnvollerweise stets in Kooperation mit Kosmetikerinnen - u.a. Chemisches Peeling, Dermabrasiones oder Laseranwendungen umfassen können.