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Papillome und Fibrome /
Pigmentflecken und Naevi
  • Papillom: gutartige Geschwulst von Haut oder Schleimhaut infolge Vermehrung des subepidermalen Bindegewebes oder der Epidermis als Reizantwort auf infektiöse, chemische oder mechanische Noxen. Hierzu zählen u.a. auch Warzen in der unterschiedlichsten Ausprägung.


  • Fibrom (Dermatofibrom): Begriff für gutartige Bindegewebstumoren (z.B. Fibroma pendulans) und reaktive Bindegewebsvermehrungen (inkl. Keloid)


  • Pigmentflecken: hiermit werden eng lokalisierte Veränderungen des Hautpigmentes zusammengefasst, wobei für die Pigmentierung endogene Substanzen wie Melanin, Hämoglobin, Lipofuscin, Biliverdin, Bilirubin oder Hämosiderin verantwortlich sind. Entsprechend werden übermäßige oder verringerte Pigmentierungen (Hyper- / Hypopigmentierungen) unterschieden.


  • Naevus (Mal; Muttermal; Naevuszellnaevus): unterschiedlich verwendeter Begriff für scharf begrenzte, umschriebene Missbildungen der Haut, die durch Überschuss, selten auch durch Unterentwicklung eines oder mehrerer normaler Hautbestandteile oder abnorme Entwicklung der Hautanhangsgebilde, der Gefäße oder Nerven bzw. des Hautbindegewebes mit verstärkter oder verminderter Pigmentierung gekennzeichnet sind.


  • Leukoplakie: Weißfleckung von Schleimhautbereichen, denen eine vermehrte oder abnorme Verhornung des geschichteten und normalerweise nicht verhornenden Plattenepithels der Schleimhaut zugrunde liegt und sich bei dadurch resultierender Änderung der Lichtbrechung ergibt.



Es wird eindeutig festgehalten, dass Diagnose und Therapie der genannten Veränderungen unbedingt eine fachkompetente ärztliche Betreuung verlangen. Soweit eine Entfernung angezeigt ist, bestehen die Möglichkeiten der chirurgischen Ausschneidung oder in bestimmten Fällen der Lasertherapie.