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Tatoos und ihre Entfernung

Unter Tätowierungen versteht man exogen bedingte Einlagerungen gefärbter Partikel in das Korium der Haut. (Korium = Lederhaut = Gefäße und Nerven führender bindegewebiger Anteil der Haut; enthält die epidermalen Anhangsgebilde wie Haare, Schweiß- und Talgdrüsen).

Prinzipiell ist zu unterscheiden zwischen einer

  • Schmucktätowierung: Einbringen von Farbstoffen (z.B. Tusche) mit Nadelstichen; Infektionen (Hepatitis, HIV) können bei nicht sachgemäßer Technik besondere Gefahren bedeuten,


  • Schmutztätowierung: Einbringen von Schmutz- oder Staub (z.B. bei Verkehrsunfällen) oder Kohleteilchen (z.B. im Bergbau); Gefahren stellen hier im Gewebe sich ausbildende Fremdkörperreaktionen dar.


Behandlungsmethoden, speziell der Schmuck-Tatoos, sind je nach Größe und Tiefe der Tätowierung sowie Körperstelle die chirurgische Ausschneidung (Exzision), ggf. in mehreren Sitzungen,
Microdermabrasio und / oder Laseranwendungen.