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Teleangiektasien /
Gefäßerweiterungen

Unter Teleangiektasien versteht man irreversible, durch die Oberhaut durchscheinende Erweiterungen von Kapillargefäßen und postkapillären kleinsten Venen (= Venolen). Derlei Veränderungen können primär-angeboren oder sekundär-erworben sein.

An speziellen Ausprägungen sind zu nennen:

  • Couperosen: diffuse Verteilung “roter Äderchen” im Gesicht


  • Hämangiom / Feuermal (Naevus flammeus): angeboren oder später erworbene naevoide Fehlbildung der dermalen Kapillaren, teils mit flächenformiger Ausdehnung


  • Spinnenäderchen (Spider-Naevus, Sternchenangiom): stecknadelkopf- bis pfenniggroße Teleangiektasie mit zentralem arteriellen Gefäßknötchen. In großer Anzahl Hinweis auf schwere Lebererkrankung oder Karzinoid-Syndrom




Die Therapie kann in der Verödung der einzelnen Kapillaren, besser des Zentralgefäßes (soweit zu identifizieren) bestehen. Als Alternative zu dieser recht schmerzhaften und teils mit erheblichen Entzündungen begleiteten Maßnahme ist der gezielte Einsatz eines geeigneten Lasers möglich. Häufig sind bei beiden Behandlungsformen wiederholte Sitzungen notwendig.