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Brustvergrößerung

Anlass für eine Vergrößerungsoperation der weiblichen Brust, einer sog. Augmentation, kann die Notwendigkeit zur plastisch-chirurgischen Rekonstruktion nach zuvor erfolgter Tumoroperation, ggf. mit kompletter Entfernung, sein. Dabei bieten sich zu einem solchen Wiederaufbau Operationstechniken unter Verwendung körpereigenen Materials (Transfer von Haut-Muskellappen-Transplantaten) oder von Implantaten an.

Implantate kommen auch bei den Eingriffen zur Vergrößerung der Brust aus rein ästhetischem Anlass zum Einsatz. Dabei war in der Vergangenheit der Gebrauch von Silikonimplantaten wegen vermeintlich ausgelöster Bindegewebserkrankungen massiv umstritten, besonders in manchen Bundesstaaten der USA. Mittlerweile konnte durch zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen die Unbedenklichkeit der Silikonimplantate im Vergleich zu anderen Materialien belegt werden (geschlossene Implantate, nicht lokale Einspritzungen!). Generell aber bleibt zu bedenken, dass jedes Implantat einen Fremdkörper für den menschlichen Organismus darstellt, weshalb eine lokale Kapselbildung entstehen kann. Im Idealfall ist diese Kapselbildung aber sehr fein und somit von der Patientin selbst nicht zu spüren. In einer solchen Situation bietet ein Silikonimplantat dann den vom Berührungsempfinden gegenüber der normalen Brust ähnlichsten und natürlichsten Aspekt. Für Frauen, die dennoch kein Silikonimplantat wünschen, stehen Implantate mit einer anderen Füllung, z.B. Kochsalzlösung, zur Verfügung, deren Hülle aber ebenfalls stets aus Silikon besteht. Zudem haben solche Prothesen den Nachteil, dass sie über die Jahre eher an Volumen verlieren bzw. im Fall von Kochsalzlösung bei gewissen Umständen plätschern können.

In jüngster Zeit berichtete Brustvergrößerungen durch "simples Einspritzen" von Füllmaterialien (z.B.
Macrolane) ist unseres Erachtens extrem kritisch zu betrachten, erinnert es doch an die Methodik er ebenso früher geübten Technik der Silikon-Injektion, die bekanntlich massive Probleme zur Folge hatte. Diese Technik wird daher innerhalb der Aesthetics, Medicine & Technology Corp. nicht ausgeführt.

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