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Brustverkleinerung

Körperliche Beschwerden im Bereich der Hals- und oberen Brustwirbelsäule können durch übergroße Brüste ausgelöst sein und bedingen wechselseitig Fehlhaltungen in den genannten Körperabschnitten. Ziel einer verkleinernden oder straffenden Operation ist somit eine Brustform, die der jeweiligen Körperproportion entspricht. In der Literatur werden eine Vielzahl unterschiedlicher Operationstechniken beschrieben, eine Hinweis dafür, dass keine Methode als wirklich ideal bzw. universal sinnvoll angesehen werden kann und muss daher individuell ausgewählt werden.

Dabei führen alle Techniken zu mehr oder weniger sichtbaren Narben. Der Vornahme des Hautschnitts kommt somit eine wesentliche Bedeutung zu. Er verläuft beispielsweise um die bei großen Brüsten üblicherweise nach oben zu versetzende Brustwarze, um von hier senkrecht bzw. hockeyschlägerähnlich nach unten in die Unterbrustfalte zu ziehen. Eine hier dann quer verlaufende Verlängerung des Hautschnitts kann bei sehr großen Brüsten notwendig sein. Die Qualität der entstehenden Narben kann erst nach 1-2 Jahren endgültig beurteilt werden, so dass eventuelle Korrekturen ggf. erst dann vorgenommen werden sollten. Sehr häufig bilden sich anfänglich rote, manchmal breite Narben im Laufe des ersten Jahres ohne Therapie zurück.


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