des Face-Lifting
An Nebenwirkungen regelmäßig vorhanden sind die Ausbildung von ausgeprägten Schwellungszuständen. Diese sind erfahrungsgemäß um so weniger ausgeprägt, je geringer das operative Geschehen selber stattgefunden hat. So bilden sich die Schwellungen insbesondere bei den endoskopischen Operationen nur erfreulich gering aus. Zur Behandlung derartiger Schwellungszustände werden lokale Eiskühlungen und die Vermeidung übermäßiger körperlicher Belastung dringend empfohlen.
Austrocknende und spröde Hautsituationen sollen mit entsprechenden Salbenapplikationen vermieden bzw. behoben werden. Eine gesundheitsbewusste Ernährung fördert zusätzlich die regionale Restitution und die allgemeine Erholung.
Auftretende, meist nur geringe Schmerzzustände werden mit entsprechenden Medikamenten behandelt. Auch erfolgt nach Narkoseeingriffen für die ersten Tage eine entsprechende Prophylaxe mit die Blutgerinnung in dieser Hinsicht beeinflussenden niedermolekularen Heparinen.
An Komplikationen sind ausgedehnte Blutergussbildungen möglich. Kleinere Blutergüsse sind als normale Nebenwirkungen häufig anzutreffen und ohne eigentliche Bedeutung. Größere Blutergüsse dagegen müssen operativ entfernt werden (z. B. Punktion oder gezielte Wunderöffnung und Drainage).
Um einer größeren Nachblutung entgegenzuwirken, sind postoperative Kompressionsverbände für ein bis zwei Tage vorgesehen und sollen nicht selbsttätig durch den Patienten entfernt werden. Auch sind die Blutgerinnung beeinflussende Medikamente etwa 14 Tage vor der Operation abzusetzen. (Hierzu zählen auch Aspirin und verwandte Präparate, Vitamin E-Wirkstoffe u. a. Im Zweifelsfall ist der Arzt vorher zu befragen.)
Wundinfektionen sind trotz der aseptischen Operationsbedingungen und der prophylaktischen Einnahme von Antibiotika denkbar. Im Falle einer tiefergehenden Weichteilentzündung ist ebenfalls eine umschriebene Öffnung des Wundgebietes notwendig.
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