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Lidstraffung

Vergrößerungen der Augenober- und –unterlider, seien es sog. Schlupflider und / oder Tränensäcke, können den Gesichtsausdruck kosmetisch erheblich beeinträchtigen und somit auch ohne – wie in den meisten Fällen – eigentliche Krankheitsursache eine operative Korrektur begründen.

Durch eine solche ambulante, auch in örtlicher Betäubung durchzuführende Maßnahme lässt sich dabei diese Situation leicht beseitigen:

Bei der Operation am
Oberlid wird der Hautüberschuss so abgetragen, dass die anschließende Narbe in der Lidfalte verschwindet. Meist gleichzeitig vorhandene Fettpolster werden beseitigt.

Tränensäcke im
Unterlidbereich entstehen durch Vorwölbung des Fettes, das den Augapfel umpolstert. Durch einen feinen Schnitt ungefähr 2 mm unterhalb des Wimpernansatzes lässt sich diese Fettansammlung abtragen und gleichzeitig ein vorhandener Hautüberschuss entfernen bzw. straffen.

Nach einer anderen Methode wird das Fett der Unterlidregion durch einen Schnitt in der Bindehaut von innen entfernt. Die vorhandenen Falten werden durch ein gleichzeitiges
Laser-Peeling beseitigt. Dieses Verfahren eignet sich jedoch nur für Personen mit geringem Hautüberschuss.

Nicht selten kommen auf Patientenwunsch in Verbindung mit umschriebenen Face-Liftings auch gewisse Kombinationsverfahren (Midface-Lifting) in Betracht.

Die ambulante Operation - soweit bei Lokalanästhesie vorgenommen - verlangt nur eine etwa halbstündige Nachbeobachtung. Eine Wundkontrolle erfolgt am nächsten oder übernächsten Tag. Die Fäden werden meist nach fünf bis sieben Tagen entfernt.

Ein Auftreten von Schwellungen und Blutergüssen ist normal und klingt nach ca. einer Woche ab. In dieser Zeit sollten eine Sonnenbrille tragen werden.

Nach 2 – 3 Monaten ist das endgültige Ergebnis erreicht, da erst jetzt die letzten Schwellungen abgeklungen sind und eventuelle Narbenunregelmäßigkeiten sich geglättet haben. Die Durchführung von gezielten und ganz lokal eingesetzten Lymphdrainagen (Skintonic) wird angeboten.