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Ohrmuschelkorrektur

Die Formgebung des äußeren Ohres (hier Ohrmuschel und Ohrläppchen) ist durch Erbmerkmale vorbestimmt und somit bereits in der frühen Kindheit als solche angelegt. Weiteren Einfluss können Infekterkrankungen (z.B. bereits im Mutterleib) oder Verletzungen haben. Unterschiedliche Wachstumsvorgänge der einzelnen Ohrmuschelregionen führen nun ggf. zu Veränderungen der normalen Anatomie der Ohrmuschel, die dann meist beidseitig auftreten und u.a. als sogenannte abstehende Segelohren von der Umgebung wahrgenommen werden können. Da derartige Veränderungen des äußeren Erscheinungsbildes auch Auswirkungen auf die Psychostruktur des jeweils Betroffenen haben können, stellt sich hieraus die Indikation zur operativen Behandlung.

Die Kostenübernahme durch die Krankenversicherer ist für Kinder normalerweise gegeben. Eine entsprechende plastische Korrektur empfiehlt sich unbedingt
vor Einschulung des jeweiligen Kindes. Soll die Operation bei einem Erwachsenen vorgenommen werden, wird u.a. auch die vorherige Klärung der Kostendeckung angeraten.


Therapie

Es sind etwa 50 verschiedene operative Techniken beschrieben. Eine derart große Anzahl von Methoden spricht dafür, dass keine als ideal bezeichnet werden kann.