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Komplikationen bei
Ohrmuschelkorrekturen

Schwellungszustände sind nach der Operation nicht ungewöhnlich und können am besten durch körperliche Ruhe und lokale Druckverbände vermieden werden. Regionale Blutergussansammlungen sind zu entlasten, d. h. durch chirurgische Maßnahmen (z.B. Punktion oder diskrete Fadenöffnung) zu entfernen, um einen Druckschaden des Knorpels zu vermeiden. Gegebenenfalls wird auch eine operative Blutstillung erforderlich. Sehr selten kommt es zur Ausbildung von Wundinfektionen, die ebenfalls einer konsequenten Behandlung bedürfen, um eine Beteiligung des Knorpels auszuschließen. Erfolgte die Operation bei Allgemeinnarkose, kommen zusätzlich thrombosehemmende Medikamente (Heparin-Spritzen 1x täglich) zum Einsatz. Mit einer Narbenbildung ist nur in extrem seltenen Fällen zu rechnen.

Der Operateur ist natürlich bestrebt, bei einer Ohrmuschelkorrektur möglichst ein seitengleiches Ergebnis zu erzielen. Obschon eine optimale Symmetrie anzustreben ist, ist dies jedoch nicht zu garantieren. Kleinere Abweichungen (wie in der Natur) können (und sollen) eventuell auch bestehen bleiben.

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