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Therapieformen der
Ohrmuschelkorrektur

Bei der Auswahl des operativen Verfahrens muss berücksichtigt werden, in welchem Bereich der Ohrmuschel der hauptsächliche Entwicklungsfehler liegt. So ist zu klären, ob am Ohrmuscheltrichter eine abnorme Vergrößerung vorliegt oder ob die Winkelbildung unzureichend ist und die vorgegebenen 90 Grad nicht bewirkt. Die Lage des Hautschnittes (vorn / hinten) ist u.a. auch hiervon abhängig zu machen. Dabei ist bei einer erheblichen Vergrößerung des Ohrmuscheltrichters eine keilförmige Ausschneidung der Knorpelplatte sinnvoll, um die gewünschte Verkleinerung zu erzielen. Die angestrebte Winkelbildung von 90 Grad auf Höhe des Anthelix-Wulstes wird wohl am besten dadurch erzielt, dass die Vorderseite der betreffenden Ohrknorpelregion geschwächt wird, d.h. dass hier ein Auffräsen oder Ritzen vorgenommen wird.

Die Operation kann bei Narkose oder in örtlicher Betäubung erfolgen und wird üblicherweise auf beiden Seiten in einer Sitzung vorgenommen. Die Auswahl des Anästhesieverfahrens obliegt Patienten und Anästhesisten. Bei Patienten im Kindesalter ist die Vollnarkose absolut vorzuziehen.

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